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Okay, dann will ich mal loslegen. Wie gesagt, das Buch heißt "Die Macht der Dankbarkeit" und demnach dürfte klar sein, um was es da so in etwa gehen wird. Hier mal noch schnell ein kleiner LINK, der zu weiteren Infos führt.

Heute an Tag 1 soll man sich mal vorstellen, man hätte die Möglichkeit, mit irgendeinem Menschen auf der Welt tauschen zu können. Für wen man sich wohl entscheiden würde?

Für irgendeinen Schauspieler, einen Sänger, einen Autor, oder vielleicht für ein verhungerndes Kind in der 3. Welt?

Egal wie die Wahl ausfällt, man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man nicht nur den Geldbeutel des Einen oder die tolle Stimme des anderen, die liebevollen Eltern eines Dritten usw. haben kann, sondern immer nur das komplette Paket - ganz oder gar nicht, halbe Sachen gibt`s nicht.

Wenn man seine Tauschperson gefunden hat, dann soll man sich so gut es einem möglich ist, in sie hineinversetzen und alle Vor- und Nachteile bedenken. Hhmmm ... wenn ich jetzt gern J. K. Rowling wäre oder eine große Schauspielerin, was wäre dann wohl anders? Sicher so Einiges, aber ob "anders" auch gleichzusetzen ist mit "besser"?

Um mal bei der Harry Potter Autorin zu bleiben - ja klar, die typische "Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Story, aber zu welchem Preis? Ich weiß nicht, ob es tatsächlich so viel schöner ist, in einem halben Hochsicherheitstrakt leben zu müssen, weil man Angst um das Leben seiner Kinder haben muss oder weil irgendwelche Verrückte scharf drauf sind, irgendwelche getippten Manuskripte in die Finger zu bekommen ...

So jemand hat zweifelsfrei jede Menge Kohle und kann sich alles kaufen, was es auf der Welt gibt, aber es bleibt doch sicher so Einiges auf der Strecke, was für mich "Otto-Normalverbraucher" selbstverständlich ist. Ich lebe in einem Dorf und manchmal finde ich es hier schon nicht so prickelnd, wenn irgendwelche Leute dies oder das über mich zu berichten wissen - wie muss das erst sein, wenn man die Zeitungen aufschlägt und da unter Umständen auch noch unwahre Sachen über sich lesen muss?

Ich denke, so ein Leben hat sicher auch seine Schattenseiten und davon nicht zu wenige.

Im Übrigen ist es doch so, dass alles, was irgendwer auf der Welt schon mal erreicht hat, vom Prinzip her auch für jeden anderen Menschen möglich ist. Der Unterschied liegt oft einzig und allein darin, wie sehr man an das, was man erreichen möchte, glauben kann, denn davon wird die Energie bestimmt werden, die man für eine Sache aufbringt oder auch die Kraft, sich wieder aufzurappeln, wenn`s mal schiefgegangen ist. Wenn ich an mich glaube und WEISS, dass es irgendwann klappen wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch so sein wird um ein Vielfaches höher, als wenn ich vom Mißerfolg ausgehe, ist ja klar.

Für heute empfiehlt das Buch, dass immer dann, wenn sich ein "Ja aber den anderen ist es viel besser ergangen als mir" aufdrängt, man sich klarmachen soll, dass es anderen Menschen auch einfach nur anders ergangen ist, dass sie ebenfalls eine Vergangenheit mit sich herumtragen, die wir unter Umständen ganz und gar nicht würden haben wollen. Dass Viele erst schlimme Erfahrungen machen mussten, bevor sie genau daraus etwas Großes machen konnten - aber wir sehen natürlich meist nur das Resultat, nicht den Hintergrund.

Wenn es anderen Menschen besser geht als mir, dann haben sie scheinbar irgendetwas getan, was ich bisher noch nicht getan habe. Sie haben irgendetwas gesät, was ich noch nicht gesät habe - fertig.

Ziel des heutigen ersten Tages ist es, ein Gefühl der Dankbarkeit dafür entwickeln zu können, zu sein, wer man ist, mit allem was war. Die Vergangenheit annehmen als Teil der persönlichen Entwicklung und fest davon ausgehen, aus jedem weiteren Schritt, das Beste zu machen.

Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich mir ausschließlich Ablehnung entgegengebracht und habe viel über "das Gestern" gejammert, aber in den letzten Jahren wurde mir immer klarer, dass Vieles, was ich früher verteufelt habe, im Nachhinein wirklich wertvoll für mich war. Ich bin heute tatsächlich dankbar für einige Sachen, die ich früher als die Hölle empfand - das hat irgendwie was friedvolles und fühlt sich bedeutend besser an, als Hass und Groll.

Manche Dinge geschehen, ohne dass wir den Sinn dahinter entdecken können - aber irgendwann taucht er vor uns auf und wir verstehen plötzlich, warum, wieso, weshalb manche Dinge nötig waren. Sicher schwer, in "dunklen" Situationen, aber aufs "Licht" zu vertrauen und die Vorfreude darauf machts gleich viel leichter.

Ich bin wirklich dankbar für diese "Erkenntnis", da lösen sich etliche Seelen-Knoten auf einen Schlag ...

Entknotete Grüße
vom Glückskind

 

 

 

4.8.08 10:51
 


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